Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst
Zitat
„Fast jeder hat ein Darmproblem oder Biofilm – Schwefel reinigt, heilt und entgiftet.“
Viele Menschen leiden heute unter unterschiedlichen Darmproblemen – von
Verdauungsbeschwerden über wiederkehrende Infektionen bis hin zu chronischen Beschwerden,
für die oft keine zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Viele Betroffene haben bereits zahlreiche
Methoden ausprobiert, ohne nachhaltige Verbesserung zu erleben.
Gerade deshalb kann es sich lohnen, sich mit alternativen Ansätzen zu beschäftigen. In diesem Beitrag
werden die Sichtweisen und Erfahrungen von Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst vorgestellt, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit Darmgesundheit, Biofilm und der Rolle von Schwefel in der Entgiftung befasst.
Hinweis
Schwefel ist ein natürlich vorkommendes chemisches Element (Symbol S, Ordnungszahl 16) und kommt in vielen Gesteinen vor.
Schwefel hat eine gelbe Farbe und ist auf der Erde in vielen Gesteinen zu finden. Andere Bezeichnungen
sind anorganischer oder elementarer Schwefel, auf lateinisch Sulpur, Sulphur bzw. Sulfur. Schwefel ist ein
chemisches Element mit dem Symbol S und der Ordnungszahl 16.
Schwefel im Garten und Landwirtschaft
Kleingärtner und Landwirte nutzen Schwefel, um das Bodenmilieu zu verbessern und somit den Ernteertrag
zu erhöhen. Sofort bioverfügbar ist Schwefelsulfat und der elementare Schwefel durch die Hilfe von
Thiobakterien.
Welche Wirkung hat elementarer Schwefel im Körper?
Merke
Anorganischer Schwefel wird nicht verdaut, sondern ausgeschieden – dabei stellt er Elektronen bereit, die freie Radikale binden sollen.
Das Wichtigste zuerst: Anorganischer Schwefel ist für unseren Körper völlig ungiftig, denn er bleibt bei
seinem Gang durch den Verdauungskanal unverdaut und wird wieder ausgeschieden. Was er aber dem Körper
zur Verfügung stellt, sind seine Elektronen, auf die sich die im Darm vorhandenen freien Radikalen
stürzen. So stürzen diese sich eben nicht auf die Elektronen unserer Zellen, so dass die Zellen gesund
bleiben können.1 Unser Körper besteht aus ca. 0,2 % Schwefel.
Es gibt auch schwefelhaltige Lebensmittel
Zwar kann der Körper den elementaren Schwefel direkt nicht verdauen, dennoch braucht unser Körper
Schwefel. Daher ist es wichtig, schwefelhaltige Lebensmittel zu uns zu nehmen, über die der Körper mit
Schwefel versorgt wird, allen voran Fisch, Fleisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, Nüsse und Raps.
Schwefel ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Organismus. Liliengewächse wie Knoblauch, Zwiebeln,
Porree und Schalotten entfalten durch den starken Schwefelgehalt eine krebshemmende Wirkung. Ebenso
enthalten Brokkoli, Senf und viele Sprossen einen hohen Schwefelgehalt.
Die Aufgaben von Schwefel im menschlichen Körper
Unser Körper ist selbst nicht in der Lage, Schwefel herzustellen und daher muss er über die Nahrung
aufgenommen werden. Als Bestandteil von Enzymen und Aminosäuren wird Schwefel für alle wichtigen
Stoffwechselprozesse benötigt.
Mit Hilfe von Schwefel werden im menschlichen Körper Zellen und Gewebe aufgebaut, das
Immunsystem gestärkt sowie Hormone und Enzyme hergestellt. Mit Hilfe der Aminosäure Cystein kann
der Körper so feste Strukturproteine wie Haare, Nägel, Haut und Bindegewebe bilden.
Neben bestimmten Aminosäuren enthalten auch Coenzyme Schwefel und spielen im Organismus eine
Rolle bei der anaeroben Energiegewinnung von Mikroorganismen. So wird Sulfur zum Schutz vor den
sogenannten „freien Radikalen“.
Was sind freie Radikale?
Hinweis
Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die Elektronen stehlen und dadurch oxidativen Stress auslösen können.
Freie Radikale sind Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels, die ständig in jeder Zelle des menschlichen
Körpers entstehen. Es sind aggressive Sauerstoffverbindungen mit ungepaarten Elektronen, welche anderen
Atomen oder Molekülen Elektronen entreißen. Dabei bilden sich neue Radikale, die wiederum anderen
Substanzen Elektronen entreißen und so die Kettenreaktion die stetige Vermehrung der Radikale im Körper
auslöst und somit der oxidative Stress.
Freie Radikale/oxidativer Stress werden unter anderem ausgelöst durch Rauchen. Durch einen einzigen
Zug bilden sich in der Lunge über 1.000 freie Radikale. Bei der Entgiftung des eingeatmeten Teers entstehen
zusätzlich noch einmal mehr als 1.000 freie Radikale. Ebenso durch UV-Strahlen (Sonnenlicht, Solarium),
ionisierende Strahlen, extreme körperliche Arbeit, Leistungs- und Hochleistungssport,
Schadstoffe – beispielsweise Benzol, Schwermetalle etc. – und durch das Altern kommt es zur Bildung
von freien Radikalen.
2.300 alter Schatz der Heilkunde
Es gibt bruchstückhafte Hinweise des Natur-Philosophen Empedokles (*495 v. Chr bis † 444 v. Chr)
über die heilende Wirkung von Schwefel bei oraler Einnahme. Weiter haben auch der Mediziner
Celsus (*26 vor Chr. bis † 50 nach Chr.) und später der Arzt Paracelsus (*1493 bis † 1541)
mit Schwefel erfolgreich gearbeitet und geheilt.
Hinweis
Schon in der Antike und im Mittelalter wurde Schwefel als Heilmittel beschrieben und eingesetzt.
Die gesamte Literatur wurde 1913 bewusst verbrannt
1913 wurde in den USA die Rockefeller Stiftung von John D. Rockefeller gegründet, mit dem Zweck,
das „Wohl der Menschheit auf der ganzen Welt“ fördern soll. Gefördert werden vor allem das öffentliche
Gesundheitswesen, die medizinische Ausbildung und der wissenschaftliche Fortschritt.2
Die erste Handlung der Rockefeller Stiftung war es, die gesamte Literatur der jahrhundertealten
Erfahrungen und Schätze der Heilkunde zu verbrennen und diese durch die moderne wissenschaftliche
Medizin zu ersetzen.1
Schwefel – ideale Befreiung der Menschheit, so Dr. Probst.
Seit 1980 setzt Dr. Probst den elementaren Schwefel bei allen Patienten als Basistherapie ein. In den
meisten Fällen ist eine Milieusanierung notwendig, das heißt, dass im Körper ein „basisch-reduktives“
Milieu herbeigeführt wird. Fast jeder hat ein Leaky-Gut-Syndrom, welches unsere Gesundheit zerstört.
„Darm gesund – kerngesund – Darm krank – Mensch krank“ Schon Hippokrates wusste um die essentielle
Bedeutung eines gesunden Darmes. Er erkannte schon frühzeitig, wie wichtig der Zustand des Darmes ist.
Er sagte: “Ein kranker Darm ist die Wurzel allen Übels, weil dieses Zentrum den gesamten Körper bis in
die kleinste Zelle versorgt.1
Zitat
„Der Tod sitzt im Darm.“ – Hippokrates
Was bedeutet Leaky-Gut-Syndrom?
Es ist eine Barrierestörung im Dünndarm. Durch verschiedene Ursachen kommt es zu kleinen Löchern
in der Darmwand. So gelangen Giftstoffe, Krankheitserreger und Allergene ständig in geringen Mengen in
den Blutkreislauf und begünstigen dadurch Entzündungen, Infektionen, Allergien und im schlimmsten Fall
auch Autoimmunerkrankungen.
Dadurch entstehen Entzündungen und so wird der Mensch krank. Es ist möglich, ein Leaky-Gut-Syndrom zu
reparieren, Entzündungen zu stoppen und so beginnt der Körper mit der Regeneration und Heilung.
Ernährung und Lebensführung nehmen dabei eine zentrale Rolle ein.“
Merke
Beim Leaky-Gut-Syndrom gelangen Stoffe durch eine geschwächte Darmbarriere in den Blutkreislauf.
Ist der Körper krank, ist die Zahl der verfügbaren freien Elektronen gering. Schwefel flutet unseren
Körper mit diesen so wertvollen Elektronen. Alle Stoffwechselvorgänge benötigen freie Elektronen. Ein
gesunder Stoffwechsel ist alkalisch (basisch), mit einem PH-Wert von ca. 7,4 – unter 7 ist der Körper
übersäuert. Bei einer Übersäuerung ist das Redox-Potential (= Zahl der verfügbaren freien Elektronen)
niedrig. Durch die Einnahme von anorganischem Schwefel werden freie Elektronen ins System gebracht und
damit eine Grundlage für eine Genesung geschaffen.1
Schwefel und Darmflora
In unserer Darmflora befinden sich Hunderte von Bakterien und Mikroorganismen, die lebensfördernd sind.
Zucker und denaturierte Nahrungsmittel ernähren die sogenannten „schlechten Bakterien“ und führen
zu dem Leaky-Gut-Syndrom. Der Darm wird löchrig, unverdaute Speisereste und andere Gifte gelangen ins
Körperinnere, was dazu führt, dass im Laufe der Zeit unser Immunsystem zusammenbricht.1
Schwefel ist in der Lage, die löchrige Darmwand wieder zu reparieren, indem es die schädlichen
Bakterien in einen Verwesungszustand versetzt, welche über einen übelriechenden Stuhl und Gase wieder
ausgeschieden werden. Sind die „Angreifer“ verschwunden, können die Selbstheilungskräfte aktiv werden.
Zusätzlich weist Dr. Probst darauf hin, viel barfuß zu gehen, insbesondere auf taunassem Gras. Auch hier
können freie Elektronen über die Fußsohlen aufgenommen werden. Ganz wichtig ist es, den Darm so viel wie
möglich mit gesunden Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Rohkost) zu versorgen.1
Hinweis
Schwefel soll laut Dr. Probst schädliche Bakterien binden und die Darmwand unterstützen.
Dr. Probst sagt: „Alle Krankheiten, egal wie diese schulmedizinisch definiert sind, entstehen durch diese
permanenten Giftstoffe über den Darm.“
Zitat
„Der Darm ist das Tor zum Leben.“ – asiatisches Sprichwort
Schwefel reinigt und entgiftet – Es gibt zwei Schwefelarten
Es gibt den organischen und den anorganischen Schwefel. Der organische Schwefel wird vom Körper
verstoffwechselt. Der anorganische Schwefel bindet Schlacken und Giftstoffe, um sie auszuleiten.
Hinweis
Organischer Schwefel wird verstoffwechselt – anorganischer Schwefel bindet laut Text Schlacken und Giftstoffe.
1. Organischer Schwefel:
MSM wird in Form von weißem Pulver in Kapseln oder in Pulverform angeboten und in Dosierung als
Tageseinnahme von ca. 1.500 – 3.000 mg empfohlen. DMSO ist eine Schwefelverbindung in flüssiger Form.
Eine Wirkeigenschaft ist die Durchdringung von Gewebeschichten und es hat die Fähigkeit andere Substanzen
mitzunehmen. Es vernichtet freie Radikale, fördert die Parasympathikusfunktion, sowie die Schmerzlinderung,
Muskelentspannung und die Gefäßerweiterung. Es lockert Gewebe auf, unterstützt die Gerinnungshemmung und
stärkt das Immunsystem. DMSO kann äußerlich und innerlich verwendet werden. Innerlich in Form von
Trinklösungen oder Infusionen/Injektionen und äußerlich verdünnt mit Wasser oder als Zubereitungen für
Salben und Gele.
Merke
DMSO kann laut Text sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden und besitzt vielfältige Eigenschaften.
2. Anorganischer Schwefel (Sulfur):
Den anorganischen Schwefel erhält man in Form von zitronengelbem Pulver mit einer Reinheit von über
99 % als Pharmaqualität.
Schwefel zwischen Regulierung und Naturheilkunde
Früher gaben Apotheken häufig „Sulfur depuratum“ (gereinigten Schwefel) heraus.
Das BfArM stuft elementaren Schwefel jedoch nicht als giftig ein, sondern bewertet ihn
für die innerliche Anwendung als pharmakologisch veraltet, da es keine modernen
Wirksamkeitsnachweise und keine aktuellen Arzneimittelzulassungen mehr gibt.
Daher wird Schwefel in Apotheken heute nur noch selten angeboten.
Die traditionelle äußere Anwendung ist davon nicht betroffen:
Schwefelheilquellen, Schwefelbäder und balneologische Anwendungen gelten seit Jahrhunderten
als wohltuend und werden in vielen Kurorten genutzt. Diese Anwendungen basieren auf
niedrig dosierten natürlichen Schwefelverbindungen und sind nicht mit der innerlichen
Einnahme von elementarem Schwefel vergleichbar.
Gebe nichts auf Deine Haut, was Du selbst nicht essen kannst! Die Haut nimmt die Stoffe auf und leitet
sie in den Körper.
Zitat
„Gebe nichts auf Deine Haut, was Du selbst nicht essen kannst!“
Schwefel ist ein keratolytisches (Auf- und Ablösen von Zellen der äußersten Hautschicht) und
antiseptisches (keimtötendes) Arzneimittel, das in der Schulmedizin hauptsächlich äußerlich zur
Behandlung von Hauterkrankungen angewendet wird.
Seine medizinische Verwendung reicht bis zu den Anfängen der Medizingeschichte zurück. Vor allem die
äußerliche Anwendung bei Hautkrankheiten und die innerliche Anwendung bei Verdauungsbeschwerden haben
lange Tradition.
Heutzutage ist Schwefel nur noch in Form von Seifen, Salben und Gelen zur äußerlichen Anwendung und als
homöopathisches Arzneimittel zugelassen. Das homöopathische Sulfur wird aus reinem, mit Milchzucker
verriebenem Schwefel hergestellt.
Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst hatte großes Glück
Durch glückliche Umstände ist er in den Besitz der alten Werke von Aulus Cornelius Celsus und
Paracelsus gekommen, in denen über die erstaunlichen Erfolge von Schwefel berichtet wurde, der bei fast
jeder Krankheit helfen soll. Von Paracelsus ist sogar bekannt, dass er in jeder Stadt von den Ärzteschaften
verfolgt wurde, in der er Menschen mit Schwefel heilte.1
Dr. Probst vertraute auf die alten Weisheiten und begann Ende der 70er Jahre mit Eigenversuchen in
Kombination mit Rohkost.
Volkskrankheit – Darmprobleme!
Jeder Dritte leidet unter Verstopfung, jeder Vierte unter chronischen Durchfällen. Gefolgt von jenen,
die an Herzproblemen, Kopf- oder Gelenkschmerzen, Problemen der Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse,
Prostata leiden oder ständig Erkältungen oder Allergien haben, sowie viele weitere Symptome. Meist kommen
diese Probleme vom Darm, der förmlich nach einer „Entrümpelung“ schreit.
Nur ein Stuhlgang täglich weist bereits auf eine Verstopfung hin und ist keinesfalls gesund. Zwei- bis
dreimal am Tag wäre völlig normal. Ein voller, zugemüllter Darm belastet und vergiftet den Körper von innen.
Wer zwei- bis dreimal Stuhlgang hat, der einfach innerhalb von wenigen Sekunden herausfällt, hat keinen
Durchfall. Ein guter Indikator ist es, wenn nur wenige Blättchen Klopapier benötigt werden.
Merke
Ein täglicher Stuhlgang gilt als nicht ausreichend – zwei bis drei Entleerungen gelten als normal.
Bis zu 20 kg verkrustete Schlacken/Müll können im Darm sein!
Schlacken im Darm, wodurch?
Milch ist der Darmverschleimer Nummer eins! Dieser Schleim verklebt die Darmwände und behindert so
die natürliche Darmbewegung (Peristaltik). Der zwischen den Darmzotten klebende Schleim verrottet dort bis
ans Ende aller Tage und bildet die Lebensgrundlage von Parasiten und Würmern! Wer den Geruch verdorbener
Milch kennt, hat bestimmt schon bemerkt, dass auch der Stuhlgeruch daran erinnert.
Fleisch hat eine extrem lange Verweildauer im Darm, vieles davon verwest im Darm, da der Körper nicht
alle Stoffe verwerten kann. Diese Verwesungsgase stinken fürchterlich und vertreiben die „guten
Mikroorganismen“, verschlechtern das gesamte Darm-Milieu und bilden den Nährboden für Parasiten, Würmern
und Bakterien.
Zucker verstärkt die Gasbildung, fördert Gärprozesse, was eine Verschiebung des Mikrobioms zur Folge
hat. Zucker ist das Lieblingsfutter des Canditapilzes.
Je schleimbildender die Nahrung/Gifte sind, je mehr Säuren belasten den Körper!
Frage & Antwort
FAQ – Häufige Fragen zu Schwefel, Darmgesundheit und Entgiftung nach Dr. Karl Probst
1. Was ist anorganischer Schwefel (Sulfur)?
Anorganischer Schwefel ist ein zitronengelbes Pulver mit über 99 % Reinheit (Pharmaqualität). Er wird im Verdauungstrakt nicht verstoffwechselt, sondern wieder ausgeschieden und soll dabei Elektronen zur Verfügung stellen, die freie Radikale im Darm binden.
2. Wie wird anorganischer Schwefel nach Dr. Probst eingenommen?
Empfohlen werden 3 × täglich 1 Teelöffel Pulver direkt in den Mund, anschließend viel Wasser trinken.
Empfindliche Personen beginnen mit 2 × täglich ½ Teelöffel. Die Kur gilt als beendet, wenn Stuhl und
Abgase nicht mehr nach „faulen Eiern“ riechen.
3. Welche Reaktionen können während der Schwefelkur auftreten?
Beschrieben werden u. a. stark riechender Stuhl, gelegentliche Entgiftung über die Haut, Durchfall oder
Verstopfung, krampfartige Schmerzen, schleimige Ausscheidungen und in Einzelfällen Erbrechen bei zu
schneller Entgiftung. In solchen Fällen wird eine Dosisreduktion oder Pause empfohlen.
4. Was ist ein Biofilm im Darm?
Als Biofilm werden Schleimschichten, verhärtete Ablagerungen, Ausstülpungen (Divertikel) und Schlacken
bezeichnet, die sich an der Darmwand ablagern und eine Lebensgrundlage für Bakterien, Pilze, Parasiten
und andere Mikroorganismen bilden können.
5. Wie entstehen laut Text „Schlacken“ im Darm?
Wenn das Immunsystem Substanzen als Gifte einstuft, wird Schleim produziert, der diese umhüllt. Werden
ständig neue belastende Stoffe aufgenommen, können Schleimschichten verhärten, die Peristaltik einschränken,
Verstopfung, Ausweitungen des Darms (Divertikel), Entzündungen und Eitertaschen begünstigen.
6. Welche Lebensmittel gelten als besonders belastend für den Darm?
Genannt werden Milch (als „Darmverschleimer Nummer eins“), Fleisch (lange Verweildauer, Verwesungsgase)
und Zucker (Gärprozesse, Verschiebung des Mikrobioms, Futter für Candida).
7. Welche Lebensmittel enthalten viel Schwefel?
Im Text aufgeführt sind Fisch, Fleisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte, Nüsse, Raps sowie
schwefelreiche Pflanzen wie Knoblauch, Zwiebeln, Porree, Schalotten, Brokkoli, Senf und viele Sprossen.
8. Was ist das Leaky-Gut-Syndrom?
Es wird als Barrierestörung im Dünndarm beschrieben, bei der kleine Löcher in der Darmwand entstehen.
Dadurch können Giftstoffe, Krankheitserreger und Allergene in den Blutkreislauf gelangen und Entzündungen,
Infektionen, Allergien und im schlimmsten Fall Autoimmunerkrankungen begünstigen.
9. Welche Rolle spielen Algen bei der Entgiftung?
Spirulina, Chlorella und Braunalgen (insbesondere Ascophyllum nodosum) werden als Helfer bei der Bindung
von Schwermetallen und Giftstoffen beschrieben. Zusätzlich können Zeolith, Bentonit, Heilerde und Pektine
zur Unterstützung der Entgiftung eingesetzt werden.
10. Welche weiteren Quellen für Elektronen werden genannt?
Genannt werden rohe, unverarbeitete und möglichst frische Nahrung, direkt aus Garten oder Wiese (z. B.
Salat, Löwenzahn) sowie Barfußgehen auf Erde, Gras oder Sand, wodurch über die Haut Elektronen aufgenommen
werden sollen.
11. Welche Bedeutung haben Bewegung und Darmreinigung?
Für Lymphsystem und Darm werden tägliche Bewegung (z. B. 10.000 Schritte) und Schwingen auf dem
Minitrampolin (10–20 Minuten) als einfache Methoden zur Unterstützung von Entgiftung und Milieusanierung
beschrieben. Ergänzend werden Darmkuren mit Flohsamenschalen, Kräutern und Algen genannt.
12. Ist Schwefel wirklich „veraltet“ oder sogar giftig?
Elementarer Schwefel gilt laut Behörden nicht als giftig. Das BfArM stuft ihn lediglich für die
innerliche Anwendung als „pharmakologisch veraltet“ ein, da es keine modernen Arzneimittelzulassungen
mehr gibt. Deshalb wird er in Apotheken kaum noch angeboten.
Traditionelle Anwendungen wie Schwefelquellen und Schwefelbäder sind davon nicht betroffen und werden
seit Jahrhunderten genutzt.
Hinweis
Hinweis: Die in diesem Beitrag dargestellten Inhalte stammen aus den Vorträgen und Veröffentlichungen von Dr. Probst, Empfehlungen und Sichtweisen basieren auf den Ausführungen und Erfahrungen von Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst. Sie spiegeln seine persönlichen Ansichten, Interpretationen und therapeutischen Konzepte wider.
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(Sulfur darf im deutschen Handel nicht als Lebensmittel oder Arzneimittel angeboten werden!)
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Flohsamenschalenpulver (fein gemahlen) wird auch Psyllium genannt und dient im Rahmen der Darmreinigung zur Lockerung von Ablagerungen/Kotresten im Verdauungssystem sowie zur Lösung von Toxinen, also Giftstoffen, und
Stoffwechselabfallprodukten.
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Der Magen muss leer sein, daher beginnt man 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen. 3 x 1 Kapsel oder 1 Teel. indisches Flohsamenschalenpulver fein gemahlen in 200 ml stilles Wasser einrühren und zügig trinken.
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Reinigt den Darm, nährt die „guten“ Darmbakterien, bindet Giftstoffe und leitet Schwermetalle aus. Es wirkt antioxidativ und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Wirkt bei Magen-Darm-Krämpfen, Blähungen, Völlegefühl und Durchfall.
Aus eigener Erfahrung kann eine vorausgehende Darmreinigung
einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Schwefelkur haben. Ein bereits gereinigter Darm kann die Aufnahmefähigkeit des Körpers verbessern, Ablagerungen schneller lösen und dadurch verläuft die Schwefelkur oftmals sanfterund die Wirkung des Schwefels kann sich unter Umständen schneller zeigen.
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Verzehrempfehlung:
Der Magen muss leer sein, daher beginnt man 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen. Wahlweise 3 Kapseln oder 1 Teel. ProTop DarmKur in 200 ml stilles Wasser einrühren und zügig trinken. Wichtige Information: Mindestens ein bis zwei Stunden Abstand zu Medikamenten einhalten.
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Quellenangaben
11 Auszüge des Vortrages von Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst u.a. vom Back2Health 2018 Kongress (auch als DVD erhältlich)
22 Auszug aus https://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller-Stiftung
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Wichtiger Hinweis:
„Die Inhalte auf dieser Seite verstehen sich als allgemeine Wissensvermittlung. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Für persönliche Entscheidungen zu Anwendungen oder gesundheitlichen Maßnahmen empfiehlt sich die Rücksprache mit einem fachkundigen Arzt oder Therapeuten.“